Für wen lohnt sich ein Steuerberater?

Besonders Privatleute schrecken häufig davor zurück, die jährliche Einkommensteuererklärung an einen Steuerberater abzugeben. Sie sehen den Mehrwert nicht, scheuen die vermeintlich hohen Kosten und greifen nicht selten auf günstige Computerprogramme zurück, die mit attraktiven Werbeversprechen locken. Dabei sind die Honorare eines professionellen Beraters im Rahmen der Steuererklärung absetzbar und Sie ersparen sich nicht nur den alljährlichen Papierkrieg, sondern werden individuell und umfassend beraten – durch einen Ansprechpartner vor Ort.

Auch wenn eine hochwertige Software oder ein Steuerhilfeverein für Privatpersonen in der Regel ausreichen kann, so sieht die Lage für Existenzgründer und Unternehmer anders aus:

Ein fähiger, erfahrener Berater erstellt nicht nur Ihren Jahresabschluss, er begleitet Sie vorausschauend auf Ihrem unternehmerischen Werdegang und steht Ihnen mir Rat und Tat zur Seite. Ob bei Existenzgründungen, Investitionsvorhaben, der Erbfolgeberatung, Restrukturierungsmaßnahmen, der steuerjuristischen Vertretung oder bei der Digitalisierung von Unternehmensprozessen – die von Basum & Partner Steuerberatungsgesellschaft mbB in Meppen sorgt als Ihre rechte Hand in Sachen Steuern und Finanzen für einen effizienten sowie sicheren Unternehmensalltag und ein korrektes, optimiertes Betriebsergebnis.

In einiges Fällen lässt sich die Frage, ob ein Steuerberater gebraucht wird – oder eben nicht – besonders eindeutig beantworten:

Fall 1: Mehrere Einkommen

Wer als Existenzgründer an den Start geht, fängt vielleicht erst einmal nebenberuflich an. Das heißt, die Einnahmen aus dem Angestelltenverhältnis bestehen zusätzlich zu den Einnahmen aus der Selbstständigkeit. Wenn mehrere Einkunftsarten vorliegen, ist der Gang zum Steuerberater meist der richtige.

Fall 2: Keine Steuerpflicht

Wer nicht steuerpflichtig ist und demzufolge keine Steuern zahlt, kann auch mit der besten Steuererklärung keine Rückzahlung erreichen. Selbst wenn alle Sonderausgaben, Werbekosten, das Arbeitszimmer und außergewöhnliche Belastungen berücksichtigt werden – hier kommt kein Geld zurück. Die Grenze für die Steuerpflicht (der sogenannte Grundbetrag) liegt für 2017 bei 8.820 Euro für Alleinstehende und bei 17.640 Euro für ein Ehepaar.

Daher: Wer mit seinem Unternehmen so wenig verdient, dass er noch nicht einmal eine Einkommenssteuer zahlen muss, braucht keinen Steuerberater. Mit Bewilligung der Nichtveranlagungsbescheinigung brauchen Sie für drei Jahre nicht einmal eine Steuererklärung abgeben.

Fall 3: Eigene Mitarbeiter

Nicht jeder Unternehmer geht von Anfang an allein an den Start. Vielleicht wird gleich zu Beginn der selbstständigen Tätigkeit eine Bürofachkraft beschäftigt? Wer Angestellte in seinem Unternehmen führt, kommt um den Steuerberater nicht herum. Der Fachmann stellt sicher, dass alle Betriebsausgaben korrekt verrechnet werden. Immerhin ist der verbleibende Gewinn die Grundlage für eine Besteuerung, je geringer er ausfällt (bei optimaler Nutzung des Geldes für das Unternehmen!), desto geringer ist auch die Steuerlast.

Braucht ein Unternehmen einen Steuerberater?

Natürlich ist der Steuerberater nicht zwingend vorgeschrieben und jedes Unternehmen könnte auch ohne einen solchen Profi auskommen. Zumindest theoretisch, denn praktisch gesehen können in der Buchhaltung so viele Fehler auftauchen, wegen derer Sie wegen Steuerhinterziehung angeklagt werden könnten, dass der Steuerberater praktisch gesehen sehr empfehlenswert ist.

Außerdem braucht jeder Unternehmer einen Steuerberater, wenn er seine Zeit lieber mit geschäftlichen Angelegenheiten verbringt – und nicht mit der Erstellung einer Steuererklärung, der Einnahme-Überschuss-Rechnung oder der Einrichtung der korrekten Buchhaltung. Der Steuerberater sorgt für korrekte Belege und für eine rechtzeitige Abgabe der Jahresabrechnung.

Die Steuergesetze in Deutschland sind für viele Selbstständige ein Buch mit sieben Siegeln – für den Steuerberater aber nicht. Wer also sichergehen will, dass die Steuerberatung rechtlich richtig ist, sollte auf den Profi setzen. Dieser berät gern zu allen steuerrechtlichen Fragen und ist auch der richtige Ansprechpartner, wenn durch eine geschickte Steuererklärung tatsächlich Geld gespart werden soll. Im Alltag eines durchschnittlichen kleinen oder mittleren Unternehmens finden sich nicht selten unerkannte Gelegenheiten, um etwas „mehr herauszuholen“.

Darüber hinaus gehört zu den Kompetenzen eines guten Steuerbüros wesentlich mehr, als nur das bloße Management von Belegen und Abschlüssen. Überzeugen Sie sich selbst von den vielen Vorteilen, die Ihnen den Alltag als Unternehmer vereinfachen, indem Sie einen Blick auf unsere Leistungen für Selbstständige werfen.

Fazit

Alles in allem kann an dieser Stelle festgehalten werden, dass ein Unternehmen nicht zwingend einen Steuerberater braucht. Doch wer sich in einem der oben genannten Fälle wiederfindet, wenig Zeit hat oder einfach alles rechtssicher haben möchte, sollte auf den Profi setzen. Eine gute Steuerkanzlei ist Gold wert, denn sie kümmert sich nicht nur um die Jahresendabrechnung, um Bilanzierung und Belege. Sie sorgt auch dafür, dass alle steuerlichen Angelegenheiten des Alltags in einem Unternehmen zeitnah und vor allem rechtlich abgesichert erledigt werden. Da der Steuerberater den finanziellen Status des Unternehmens kennt, ist er auch in der Lage, beratend bei geplanten Investitionen aufzutreten.

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