Tipps: Eine korrekte Rechnung ausstellen - so geht's!

Auf eine korrekte und vollständige Rechnung gehören einige Pflichtangaben, die gesetzlich vorgeschrieben sind. Schon seit einigen Jahren ist das Finanzamt diesbezüglich deutlich strenger geworden: Bei nicht korrekten Rechnungen wird oft sogar der Vorsteuerabzug verweigert, was bedeutet, dass der Rechnungsempfänger die enthaltene Umsatzsteuer nicht vom Finanzamt zurückbekommt. Ein Kunde, dem Sie eine nicht korrekte Rechnung schicken, wird daher in der Regel auch nicht zahlen, bis Sie die Korrektur durchgeführt haben. Oft führt dies zu erheblichen Zahlungsverzögerungen.

Aber welche Anforderungen muss eine korrekte Rechnung erfüllen?

Ganz wichtig ist der vollständige Name mit der Adresse des eigenen Unternehmens. Auch der Kunde, der die Rechnung erhalten soll, muss vollständig mit Namen und Adresse genannt werden. Gleich danach folgt das Rechnungsdatum. Es darf genauso wenig fehlen wie die eigene Steuernummer beziehungsweise eine eventuell vorhandene Umsatzsteuer-Identifikationsnummer. Außerdem muss jede Rechnung mit einer individuellen fortlaufenden Nummer versehen werden. Sie kann wahlweise aus Zahlen und/oder Buchstaben bestehen.

Um Missverständnisse zu verhindern, sollte das Schreiben den Begriff „Rechnung“ enthalten. Je nach Formulierung wäre ansonsten unter Umständen eine Verwechslung mit einem Angebot oder einem Kostenvoranschlag möglich.

Anschließend folgt die korrekte Auflistung der gelieferten Produkte oder Dienstleistungen, wobei auch die genaue Anzahl oder der Umfang anzugeben ist. Was den Zeitpunkt der Lieferung oder der Leistungserbringung betrifft: Grundsätzlich ist die Angabe des Monats ausreichend, es empfiehlt sich aber die genaue Datumsangabe.

Hinter dem Nettopreis in Euro hat der Umsatzsteuersatz zu stehen. Es muss deutlich werden, ob es sich um 7,00 Prozent oder um 19,00 Prozent handelt. Vorher vereinbarte Rabatte, Skonti oder Boni müssen hier ebenfalls aufgeführt werden, sofern sie nicht schon in den Einzelpreisen oder im Gesamtpreis enthalten sind. Nun folgt die exakte Angabe des Umsatzsteuerbetrages. Falls eine Steuerbefreiung gilt, muss darauf explizit hingewiesen werden. Dies ist dann der Fall, wenn die Kleinunternehmerregelung nach Paragraf 19 des Umsatzsteuergesetzes greift. Alle anderen Pflichtangaben hat der Kleinunternehmer aber dennoch zu erfüllen. Werden eventuelle Anzahlungen abgerechnet, muss dies auf der Rechnung übrigens gesondert vermerkt werden.

Sonderfall Kleinbetragrechnung

Eine Sonderstellung nehmen sogenannte Kleinbetragsrechnungen von derzeit bis zu 150 Euro dar. In einem solchen Fall reichen folgende Pflichtangaben aus:

Der komplette Name und die Adresse des eigenen Unternehmens, das exakte Rechnungsdatum, eine Auflistung aller gelieferten Produkte beziehungsweise aller erbrachten Leistungen, der genaue Bruttobetrag inklusive Umsatzsteuer sowie die Angabe des Umsatzsteuersatzes. Die meisten Selbstständigen nutzen aber auch für Kleinbetragsrechnungen die kompletten Pflichtangaben, da die Rechnungen in der Regel von Programmen automatisch ausgefüllt werden.

Elektronische Rechnungsstellung

Seit der Einführung des Steuervereinfachungsgesetzes im Jahre 2011 ist es übrigens auch möglich, elektronische Rechnungen, die vorwiegend als PDF-Datei und per E-Mail an Kunden versandt werden, auch ohne eine elektronische Signatur zu erstellen. Diese wird zwar immer noch sehr häufig verwendet, zwingend erforderlich ist sie aber nicht mehr. Wichtig ist jedoch, dass der Kunde mit dem Erhalt einer elektronischen Rechnung einverstanden ist. Besteht er auf eine Rechnung in Papierform, müssen Sie ihm diese auch zur Verfügung stellen.

Fazit

Trotz dieser Vorgaben kommt es immer wieder zu verschiedenen Fragen oder auch Unklarheiten bei der Rechnungserstellung. Das kann beispielsweise dann der Fall sein, wenn Rechnungen ins Ausland versandt werden oder es um Sonderfälle wie Reiseleistungen oder Differenzbesteuerungen geht. Welche Fragen in diesem Bereich auch immer offen sind: Die Steuerberatungsgesellschaft von Basum & Partner mbB in Meppen bietet eine qualifizierte und kompetente Beratung. Sprechen Sie uns an, denn eine nicht korrekt erstellte Rechnung kann unangenehme Folgen haben.

Wann brauche ich eine Gewerbeanmeldung?

Eine gewerbliche Tätigkeit muss auch dann angemeldet werden, wenn es sich um deren Ausübung im Nebenerwerb handelt, vorausgesetzt, die Tätigkeit erfüllt die Bedingungen an ein Gewerbeunternehmen. Die Höhe des Einkommens ist dabei unerheblich. Doch ehe wir erklären, in welchen Fällen die Anmeldung vorzunehmen ist, definieren wir zuerst den Begriff der „gewerblichen Tätigkeit“.

Was ist eine gewerbliche Tätigkeit?

Das Gesetz kennt eine feste Definition, nach der eine Tätigkeit als gewerblich eingestuft wird. Diese Tätigkeit muss

– selbstständig ausgeübt werden.
– erlaubt sein.
– auf einen Gewinn ausgerichtet ist.
– auf Dauer angelegt sein.

Zur Erklärung: Die Tätigkeit darf nicht im Angestelltenverhältnis ausgeübt werden, sie muss selbstständig erfolgen. Hierbei gibt es eine Abgrenzung zur freiberuflichen Tätigkeit zu beachten. Diese definiert sich nach den im Einkommenssteuergesetz festgelegten Berufen, die in „Katalogberufe“ und „katalogähnliche Berufe“ unterteilt sind. Allerdings gibt es im Rahmen der freiberuflichen Tätigkeiten auch Berufe, die im Einkommenssteuergesetz nicht aufgelistet sind. Hierbei entscheidet das Finanzamt im Einzelfall, ob die Tätigkeit als freier Beruf oder als Gewerbe eingestuft und entsprechend behandelt wird.

Die Tätigkeit muss erlaubt sein bzw. muss eine Berufsausübungserlaubnis vorliegen, wenn die Tätigkeit eine solche erfordert. Außerdem darf keine Liebhaberei unterstellt werden können, das bedeutet, dass der Unternehmer alles dafür tun muss, einen Gewinn zu erzielen. Außerdem darf es sich nicht um eine einmalige Auftragsbearbeitung handeln, die gewerbliche Tätigkeit als solche ist nicht befristet.

Wann muss die Gewerbeanmeldung vorliegen?

Maßgeblich ist hier der § 14 der GewO, in dem konkret geregelt wird, wann ein Gewerbe angemeldet werden muss. Zum einen gilt, dass die Anmeldung vorzunehmen ist, wenn die Tätigkeit aufgenommen wird oder wenn ein bereits existenter Gewerbebetrieb übernommen wird. Auch dann, wenn eine Zweigstelle gegründet wird oder wenn sich der Geschäftsgegenstand des Unternehmens ändert, muss eine Anmeldung an das Gewerbeamt geschickt werden.

Wer der Meinung ist, er gelte als Freiberufler und das Finanzamt entscheidet, dass es sich doch um einen Gewerbebetrieb handelt, muss nicht weiter tätig werden. Das Finanzamt schickt die Anmeldung zum zuständigen Gewerbeamt weiter, von dort wird eine Gewerbenummer verschickt. Auch die Information zur Zahlung der Gewerbesteuer kommt vom Gewerbeamt direkt.

Wichtig: Im Gesetz geht es darum, dass „ein Betrieb angefangen wird“, das heißt, dass der Zeitpunkt der Anmeldung eines Gewerbes bereits dann zu setzen ist, wenn die vorbereitenden Tätigkeiten aufgenommen werden. Wer sich also mit der Einrichtung des Geschäftsbetriebes befasst, wer bereits auf Kundensuche ist oder in Maschinen und Anlagen investiert, muss die Gewerbeanmeldung umgehend vornehmen.

Die einmalige Geldeinnahme

Es kann vorkommen, dass jemand einen Auftrag bekommt, der in den Rahmen der gewerblichen Tätigkeit fällt. Dabei handelt es sich um einen einmaligen Auftrag, dem keine weiteren folgen werden. Zur korrekten Rechnungslegung ist eine Steuernummer nötig – diese wird beim zuständigen Finanzamt beantragt. Eine Gewerbeanmeldung ist hier noch nicht nötig, denn die Definition geht von einer „auf Dauer angelegten“ Tätigkeit aus. Mit einmaliger Auftragsbearbeitung liegt natürlich keine langfristige Tätigkeit vor.
Steuerlich gesehen ist diese Tätigkeit bis zu einer Grenze von 17.500 Euro Umsatz als Einnahme aus kleinunternehmerischer Tätigkeit zu sehen. Das heißt, auf die Berechnung der Umsatzsteuer kann verzichtet werden, allerdings sind die Einnahmen einkommenssteuerpflichtig. Das bedeutet, dass diese Einnahme auf der Steuererklärung angegeben werden muss. Gewerbesteuern fallen nicht an, da es sich schließlich nicht um eine angemeldete Gewerbetätigkeit handelt.

Die Welt der Steuer kann jedoch die Steuerberatungsgesellschaft von Basum & Partner mbB in Meppen perfekt erklären, Existenzgründer und Ratsuchende sind hier jederzeit herzlich willkommen.

Tipps zum richtigen Steuerberater wechseln

Wer mit dem eigenen Steuerberater rundum zufrieden ist, kann sich glücklich schätzen. Das ist allerdings nicht immer der Fall. Bei größeren Problemen lohnt es sich nicht nur, den Steuerberater zu wechseln, es kann sogar unabdingbar sein. Ein schwacher Steuerberater & Buchführungsservice verursacht unter Umständen unnötige Reibereien mit dem Finanzamt, die sowohl Zeit als auch Geld und Nerven kosten können.

Fragen zum Steuerberaterwechsel

  • Wann ist der beste Zeitpunkt zum Wechseln?
  • Gibt es Kündigungsfristen?
  • Was passiert mit meinen Daten und Unterlagen?
  • Was muss das Finanzamt über den Wechsel erfahren?

Warum den Steuerberater wechseln?

Ein Mandant baut zu seinem Steuerberater ein besonderes Vertrauensverhältnis auf, das dem des Patienten gegenüber dem Hausarzt ähnelt. Dieses Vertrauen darf keinesfalls erschüttert werden. So etwas kann geschehen, wenn der Steuerberater gegen seine Verschwiegenheitspflicht verstößt, doch dieser Fall ist sehr selten und hat in der Regel juristische Konsequenzen.

Viel häufiger arbeitet ein Steuerberater mit seinem angeschlossenen Buchführungsservice nicht korrekt. Ein Klassiker ist das Verrechnen zugunsten seines Mandanten. Was wie “gut gemeint” wirkt, entwickelt sich alsbald zum Pferdefuß. Ein Finanzamt sieht es nicht gern, wenn Unternehmer mit hohen Umsätzen sehr wenig Steuern zahlen. Das kann auf Fehlbuchungen des Steuerberaters basieren. Wenn Sie von diesem die Aussage hören, “vielleicht merkt es das Finanzamt ja nicht, so können Sie dieses Jahr Steuern sparen”, sollten Sie die Notbremse ziehen, so verlockend diese Aussichten auch erscheinen mögen. Kluge Unternehmer rechnen ohnehin ein bisschen mit. Wenn Sie gefühlt durchaus gut verdient haben und Sie Ihr Steuerberater auf einen Hungergewinn herunterrechnet oder Sie umgekehrt viel zu viele Steuern zahlen, sollten Sie an einen Wechsel denken. Es gibt noch weitere Gründe, etwa der Umzug Ihrer Firma. Aus Kostengründen wechseln die wenigsten Unternehmer Ihren Steuerberater. Dieser arbeitet – wie ein Notar – nach einer Honorartabelle und hat nur wenig Spielraum für Kostenanhebungen oder -senkungen.

Was ist beim Wechsel des Steuerberaters zu beachten?

Zunächst einmal haben Sie mit Ihrem Steuerberater einen Vertrag, der für eine Einzelleistung ein Werkvertrag sein könnte (sehr selten), in der Regel aber ein Dienstvertrag für die allumfassende Vertretung ist, den Sie jederzeit kündigen können. Der Steuerberater kann mit Ihnen auch einen Vertrag mit expliziter Kündigungsfrist abgeschlossen haben, dann müssen Sie sich daran halten. Es droht sonst eine Vertragsstrafe, mindestens zahlen Sie noch das Honorar bis zum Ende der vereinbarten Laufzeit. Sie sollten sich vor der Kündigung einen neuen Steuerberater suchen, zu empfehlen ist die Gesellschaft von Basum & Partner mbB in Meppen.

Der Wechsel funktioniert reibungslos, erfolgt aber idealerweise nach einem Jahresabschluss oder mindestens nach einer quartalsweise Umsatzsteuervoranmeldung. Sollte Ihr vorheriger Steuerberater noch über Ihrer Bilanz sitzen, müssen Sie ihm die Unterlagen abnehmen (oder durch den neuen Steuerberater abnehmen lassen) und ihn dennoch bezahlen. Die Übergabe Ihres Mandats an den neuen Steuerberater muss reibungslos funktionieren, das schreiben die Berufspflichten im Steuerberatergesetz vor. Ihr neuer Steuerberater sollte von Ihnen das Mandat erhalten, Ihre Unterlagen beim Vorgänger in Empfang zu nehmen. Er benötigt von Ihnen alle steuerrelevanten Unterlagen, die zurzeit bei Ihrem alten Steuerberater liegen. Um die Unterlagen müssen Sie sich keine Sorgen machen, der Steuerberater ist verpflichtet, sie herauszugeben. Für gegebenenfalls entstehenden Schaden durch “Bummelei” haftet er (und ist hiergegen versichert). Die existierende Vollmacht für Ihren alten Steuerberater gegenüber dem Finanzamt muss widerrufen werden. Jedoch müssen Sie im Gegenzug die offenen Rechnungen an den Steuerberater begleichen. Lassen Sie sich von der Steuerberaterungsgesellschaft von Basum & Partner mbB in Meppen beraten!

Geschäftsreisen absetzen: Reisekosten geltend machen für Firmen.

Bei Dienstreisen entstehen Aufwendungen – für die Fahrt, Verpflegung oder Übernachtung. Optimal wäre es, wenn Sie die entstandenen Reisekosten in voller Höhe als Betriebsausgaben bei Ihrem Finanzamt angeben dürften. Leider ist dem nicht so, denn der Gesetzgeber hat hierbei bestimmte Beträge festgesetzt. Ebenso spielt der Anlass der Reise eine wichtige Rolle. Wer in diesem Zusammenhang die wichtigsten Details kennt oder sich professionell von einem Steuerberater beraten lässt, kann das Bestmögliche für sich herausholen.

Der Fiskus redet mit

Die Ausgaben für betrieblich oder beruflich veranlasste Dienstreisen können Sie als Betriebsausgaben oder Werbungskosten bei Ihrem Finanzamt geltend machen. Hierzu zählen insbesondere die Übernachtungskosten, die Reisenebenkosten, die Fahrtkosten sowie die Verpflegungsmehraufwendungen. Die steuerliche Vergünstigung besteht für sämtliche Reisekosten, die im Rahmen einer beruflichen Tätigkeit auswärts anfallen. Als Arbeiter oder Angestellter können Sie die Ausgaben, welche bei einer dienstlich veranlassten Auswärtstätigkeit entstanden, mit entsprechenden Einzelnachweisen als Werbungskosten in Ihrer Steuererklärung geltend machen. Jedoch nur, wenn diese nicht von Ihrem Arbeitgeber steuerfrei erstattet wurden. Unternehmer und Selbstständige können ihren Kostenaufwand für dienstliche Reisen als Betriebskosten bei ihrem Finanzamt einreichen. Die Differenzierung zwischen Einsatzwechseltätigkeit, Dienstreise sowie Fahrtätigkeit wurde mit Wirkung zum 1. Januar 2008 abgeschafft, sodass nun einzig das Kriterium „beruflich veranlasste Auswärtstätigkeit“ vorliegen muss. Dies ist der Fall, wenn Arbeitnehmer temporär an keinem ihrer regelmäßigen Arbeitsorte sowie außerhalb ihrer Wohnung beruflich tätig sind.

Fahrtkosten

Diese Aufwendungen werden in ihrer tatsächlichen Höhe berücksichtigt, wenn sie per Beleg nachgewiesen werden. Darüber hinaus ist der Vorsteuerabzug möglich. Sollten Sie die Strecke mit Ihrem privaten Pkw zurücklegen, können Sie pro gefahrenen Kilometer eine Kilometerpauschale in Höhe von 0,30 Euro ansetzen.

Reisekosten bei Inlandsreisen

Im Allgemeinen müssen Sie die tatsächlich angefallenen Übernachtungskosten durch Einzelnachweise bei Ihrem Finanzamt geltend machen. Wichtig ist, dass der Beleg folgende Angaben enthält:

  • Name des Übernachtenden
  • Anschrift und Name des Hotels
  • Anzahl der Übernachtungen

Arbeitgeber können die Übernachtungskosten auch ausnahmsweise über einen Pauschbetrag von 20 Euro steuerfrei erstatten. Arbeitnehmer und Unternehmer hingegen können bei Inlandsreisen den Pauschalbetrag für die Übernachtung nicht ansetzen. Seit dem 1. Januar 2008 gelten beim Betriebskostenabzug für Selbstständige sowie für den Werbungskostenabzug bei Geschäftsreisen diese Pauschalen nicht mehr. In diesem Zusammenhang müssen immer die wirklichen Übernachtungskosten mittels Einzelnachweis bei der Finanzbehörde eingereicht werden.

Weiterhin können Sie als Selbstständiger oder Arbeitnehmer, wenn Sie keine Kostenerstattung durch Ihren Arbeitgeber erhalten, bei Ihrem Fiskus die Verpflegungspauschalen steuerlich geltend machen. Allerdings dürfen Sie nicht die tatsächlichen Verpflegungskosten angeben, sondern nur vom Gesetzgeber festgelegte Summen. Der Pauschalbetrag hängt hierbei von der Abwesenheitsdauer von der ersten Tätigkeitsstätte und eigenen Wohnung ab. Bei mehrtägigen Geschäftsreisen mit Übernachtung können Sie für den An- sowie Abreisetag jeweils eine Pauschale in Höhe von 12 Euro veranschlagen, unabhängig von den tatsächlichen Reisezeiten. Die dazwischenliegenden Kalendertage sind einzeln abzurechnen. Sollten Sie mehrere Auswärtstätigkeiten an einem Arbeitstag wahrnehmen, müssen Sie die Abwesenheitszeiten zusammenrechnen. Im Einzelnen ergibt sich folgende Übersicht.

  • pauschal am An- und Abreisetag: 12 Euro
  • von 8 bis 24 Stunden: 12 Euro
  • 24 Stunden: 24 Euro

Achtung: Steuerrechtlich müssen Sie die Verpflegungsmehraufwendungen strikt von den Bewirtungskosten sowie Arbeitsessen trennen!

Übernachtungen

Die tatsächlich entstandenen Übernachtungskosten können Sie vollständig als Betriebsausgabe absetzen, wenn Sie hierfür die entsprechenden Belege haben. Für diese Aufwendungen gilt der ermäßigte Umsatzsteuersatz in Höhe von 7 Prozent. Weiterhin dürfen Sie die hieraus entstandene Vorsteuer bei Ihrem Finanzamt geltend machen.

Fazit

Ersparen Sie sich das Hin-und-her mit dem Finanzamt und legen Sie Ihre dienstlichen Reiseangelegenheiten in die Hände unserer erfahrenen Berater. Als Mandant steht Ihnen Ihr persönlicher Ansprechpartner bei der von Basum & Partner Steuerberatungsgesellschaft mbB in Meppen stets zur Verfügung – falls nicht zur Hand, finden Sie hier unsere Kontaktdaten.

Für wen lohnt sich ein Steuerberater?

Besonders Privatleute schrecken häufig davor zurück, die jährliche Einkommensteuererklärung an einen Steuerberater abzugeben. Sie sehen den Mehrwert nicht, scheuen die vermeintlich hohen Kosten und greifen nicht selten auf günstige Computerprogramme zurück, die mit attraktiven Werbeversprechen locken. Dabei sind die Honorare eines professionellen Beraters im Rahmen der Steuererklärung absetzbar und Sie ersparen sich nicht nur den alljährlichen Papierkrieg, sondern werden individuell und umfassend beraten – durch einen Ansprechpartner vor Ort.

Auch wenn eine hochwertige Software oder ein Steuerhilfeverein für Privatpersonen in der Regel ausreichen kann, so sieht die Lage für Existenzgründer und Unternehmer anders aus:

Ein fähiger, erfahrener Berater erstellt nicht nur Ihren Jahresabschluss, er begleitet Sie vorausschauend auf Ihrem unternehmerischen Werdegang und steht Ihnen mir Rat und Tat zur Seite. Ob bei Existenzgründungen, Investitionsvorhaben, der Erbfolgeberatung, Restrukturierungsmaßnahmen, der steuerjuristischen Vertretung oder bei der Digitalisierung von Unternehmensprozessen – die von Basum & Partner Steuerberatungsgesellschaft mbB in Meppen sorgt als Ihre rechte Hand in Sachen Steuern und Finanzen für einen effizienten sowie sicheren Unternehmensalltag und ein korrektes, optimiertes Betriebsergebnis.

In einiges Fällen lässt sich die Frage, ob ein Steuerberater gebraucht wird – oder eben nicht – besonders eindeutig beantworten:

Fall 1: Mehrere Einkommen

Wer als Existenzgründer an den Start geht, fängt vielleicht erst einmal nebenberuflich an. Das heißt, die Einnahmen aus dem Angestelltenverhältnis bestehen zusätzlich zu den Einnahmen aus der Selbstständigkeit. Wenn mehrere Einkunftsarten vorliegen, ist der Gang zum Steuerberater meist der richtige.

Fall 2: Keine Steuerpflicht

Wer nicht steuerpflichtig ist und demzufolge keine Steuern zahlt, kann auch mit der besten Steuererklärung keine Rückzahlung erreichen. Selbst wenn alle Sonderausgaben, Werbekosten, das Arbeitszimmer und außergewöhnliche Belastungen berücksichtigt werden – hier kommt kein Geld zurück. Die Grenze für die Steuerpflicht (der sogenannte Grundbetrag) liegt für 2017 bei 8.820 Euro für Alleinstehende und bei 17.640 Euro für ein Ehepaar.

Daher: Wer mit seinem Unternehmen so wenig verdient, dass er noch nicht einmal eine Einkommenssteuer zahlen muss, braucht keinen Steuerberater. Mit Bewilligung der Nichtveranlagungsbescheinigung brauchen Sie für drei Jahre nicht einmal eine Steuererklärung abgeben.

Fall 3: Eigene Mitarbeiter

Nicht jeder Unternehmer geht von Anfang an allein an den Start. Vielleicht wird gleich zu Beginn der selbstständigen Tätigkeit eine Bürofachkraft beschäftigt? Wer Angestellte in seinem Unternehmen führt, kommt um den Steuerberater nicht herum. Der Fachmann stellt sicher, dass alle Betriebsausgaben korrekt verrechnet werden. Immerhin ist der verbleibende Gewinn die Grundlage für eine Besteuerung, je geringer er ausfällt (bei optimaler Nutzung des Geldes für das Unternehmen!), desto geringer ist auch die Steuerlast.

Braucht ein Unternehmen einen Steuerberater?

Natürlich ist der Steuerberater nicht zwingend vorgeschrieben und jedes Unternehmen könnte auch ohne einen solchen Profi auskommen. Zumindest theoretisch, denn praktisch gesehen können in der Buchhaltung so viele Fehler auftauchen, wegen derer Sie wegen Steuerhinterziehung angeklagt werden könnten, dass der Steuerberater praktisch gesehen sehr empfehlenswert ist.

Außerdem braucht jeder Unternehmer einen Steuerberater, wenn er seine Zeit lieber mit geschäftlichen Angelegenheiten verbringt – und nicht mit der Erstellung einer Steuererklärung, der Einnahme-Überschuss-Rechnung oder der Einrichtung der korrekten Buchhaltung. Der Steuerberater sorgt für korrekte Belege und für eine rechtzeitige Abgabe der Jahresabrechnung.

Die Steuergesetze in Deutschland sind für viele Selbstständige ein Buch mit sieben Siegeln – für den Steuerberater aber nicht. Wer also sichergehen will, dass die Steuerberatung rechtlich richtig ist, sollte auf den Profi setzen. Dieser berät gern zu allen steuerrechtlichen Fragen und ist auch der richtige Ansprechpartner, wenn durch eine geschickte Steuererklärung tatsächlich Geld gespart werden soll. Im Alltag eines durchschnittlichen kleinen oder mittleren Unternehmens finden sich nicht selten unerkannte Gelegenheiten, um etwas „mehr herauszuholen“.

Darüber hinaus gehört zu den Kompetenzen eines guten Steuerbüros wesentlich mehr, als nur das bloße Management von Belegen und Abschlüssen. Überzeugen Sie sich selbst von den vielen Vorteilen, die Ihnen den Alltag als Unternehmer vereinfachen, indem Sie einen Blick auf unsere Leistungen für Selbstständige werfen.

Fazit

Alles in allem kann an dieser Stelle festgehalten werden, dass ein Unternehmen nicht zwingend einen Steuerberater braucht. Doch wer sich in einem der oben genannten Fälle wiederfindet, wenig Zeit hat oder einfach alles rechtssicher haben möchte, sollte auf den Profi setzen. Eine gute Steuerkanzlei ist Gold wert, denn sie kümmert sich nicht nur um die Jahresendabrechnung, um Bilanzierung und Belege. Sie sorgt auch dafür, dass alle steuerlichen Angelegenheiten des Alltags in einem Unternehmen zeitnah und vor allem rechtlich abgesichert erledigt werden. Da der Steuerberater den finanziellen Status des Unternehmens kennt, ist er auch in der Lage, beratend bei geplanten Investitionen aufzutreten.

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Steuerruecklagen als Existenzgründer bilden.

Ebenso wie Angestellte müssen auch Freiberufler und Unternehmer regelmäßig Steuern zahlen. Im Gegensatz zu einem Angestellten stellt sich die Höhe der Steuerbelastung jedoch erst mit einer großen zeitlichen Verzögerung heraus. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, Steuerrücklagen zu bilden, um durch die Zahlungsaufforderung des Finanzamtes nicht in Zahlungsschwierigkeiten zu geraten.

Finanzamt duldet keinerlei Zahlungsverzögerungen

Jedes Jahr müssen zahlreiche Selbstständige ihre Selbstständigkeit aufgeben, obwohl ihr Geschäft gerade anfängt, Früchte zu tragen. Das liegt vor allem daran, dass sie nicht bereits mit Beginn ihrer Selbstständigkeit angefangen haben, Steuerrücklagen zu bilden. Für jeden Selbstständigen ist eine fortwährende Überwachung der eigenen Steuerlast sowie der eigenen Zahlungsfähigkeit unerlässlich. Viele Existenzgründer versuchen während der ersten Monate ihrer Selbstständigkeit, so effizient wie möglich mit dem eigenen Geld umzugehen. Aus diesem Grund wird häufig bis zur zweiten Mahnung einer Zahlungsaufforderung gewartet, ehe diese schließlich beglichen wird. Bei der Zahlungsaufforderung des Finanzamts ist jedoch besonders hohe Vorsicht geboten. Nahezu jeder Selbstständige weiß, dass das Finanzamt mit großem Abstand der unangenehmste Gläubiger ist, den man sich vorstellen kann.

Steuerschulden müssen in jedem Fall unverzüglich beglichen werden. Hierbei duldet das Finanzamt keinerlei Verzögerungen. Sollten Steuerschulden nicht pünktlich entrichtet werden, beauftragt das Finanzamt grundsätzlich direkt einen Gerichtsvollzieher. Dabei handelt es sich um ein Standardverfahren, für welches das Finanzamt sogar spezielle Beamte beschäftigt. Anders als jeder andere Gläubiger ist das Finanzamt nicht an das gerichtliche Mahnverfahren gebunden und kann die Steuerschulden direkt durch den Gerichtsvollzieher eintreiben lassen.

Finanzielle Engpässe werden schnell gefährlich

Existenzgründer hören für einen langen Zeitraum nur wenig vom Finanzamt. Insbesondere in der frühen Gründungsphase fällt es vielen Gründern schwer, sämtliche laufenden Kosten pünktlich begleichen zu können. Aus diesem Grund begehen die meisten Gründer den Fehler, sich direkt selbst zu belohnen, wenn die ersten schwarzen Zahlen geschrieben werden. Sobald das Finanzamt jedoch die ersten Steuerschulden eintreibt, kommen hohe Kosten auf den Gründer zu. Wenn Sie sich an die vorgeschriebenen Gesetze halten und bis Ende Mai 2017 Ihre Steuererklärung für das Jahr 2016 abgeben, so müssen Sie spätestens im Herbst 2017 nicht nur die Steuern für das Jahr 2016 zahlen. Insgesamt fallen zu diesem Zeitpunkt folgende Kostenpunkte an:

  • Einkommensteuer-Nachzahlung für 2016
  • Umsatzsteuer-Nachzahlung für 2016
  • Gewerbesteuernachzahlung
  • Nachzahlung der erhöhten Einkommensteuer-Vorauszahlung für 2017.

Insbesondere die erhöhte Einkommensteuer-Vorauszahlung für das laufende Jahr wird hierbei von vielen Gründern vernachlässigt. Aufgrund der in der Regel höheren Einnahmen im vergangenen Kalenderjahr ändert sich ebenfalls die Grundlage für die Vorauszahlung der Einkommensteuer im laufenden Jahr.

Steuerrücklagen sollten großzügig angelegt werden

Durch das Anlegen von hohen Rücklagen entsteht für Ihr Unternehmen kein großer Verlust. Aus diesem Grund ist es stets ratsam, die Rücklagen sehr großzügig anzulegen. Grundsätzlich ist hierbei von einer Durchschnittsbelastung von ca. 30 % auszugehen. Das bedeutet, dass in der Regel 30 % aller Einnahmenüberschüsse für die Einkommensteuer und den Solidaritätszuschlag zurückgelegt werden müssen. Dabei handelt es sich jedoch lediglich um einen groben Richtwert. Die tatsächliche Durchschnittsbelastung unterscheidet sich in jedem Fall und sollte individuell ermittelt werden. Diese sollte jedoch nicht zu niedrig kalkuliert werden, da Sie sonst eine Zahlungsunfähigkeit riskieren.

Aus diesem Grund bietet es sich stets an, eine professionelle Beratung einer Steuerberatungsgesellschaft in Anspruch zu nehmen, um auf der sicheren Seite zu sein. Aufgrund unserer langjährigen Erfahrung in diesem Gebiet stellen wir einen kompetenten Ansprechpartner für Sie dar. Vereinbaren Sie daher noch heute Ihren individuellen Beratungstermin!